Jahresausflug 2013 - Historischer Verein

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Jahresausflug 2013

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Der Jahresausflug des Historischen Vereins ein voller Erfolg!
Bei tropischen Temperaturen durch das Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof –Besuch der Dorotheenhütte, ein Ort meisterlicher Glaskunst.


Am Mittwoch, den 19. Juni fand der Jahresausflug des Historischen Vereins statt.
Um 9 Uhr fuhr eine Gruppe von 26 Personen mit der Schwarzwaldbahn nach Hausach. Dort wartete bereits der Shuttle-Bus, der die Teilnehmer zum naheliegenden Vogtsbauernhof brachte. Zwei Museumsführer führten die Besucher 1,5 Stunden durch die Bauernhöfe. Der Vogtsbauernhof, der Hippenseppenhof, Mühlen und Sägewerke, Speicher, Backhütte, viele dort aufgebauten Höfe, aber auch Höfe am Originalstandort Gutachtal vermittelten die Faszination Schwarzwald. Die Gruppen erfuhren Interessantes über die Bauweise der Höfe, ihre Einrichtung, die Arbeiten der Bauersfamilie, über Handwerk, Handwerkszeug, Tradition und Lebensweise der Schwarzwaldbauern.
Besonders intensiv betrachtet wurde der 1612 erbaute Vogtsbauernhof mit einem Rundgang bis unter das Dach.I n der guten Stube überraschte uns eine Schwarzwälderin mit der Vorführung des Spinnens.
Im Hippenseppenhof ,1599 erbaut, aus Furtwangen-Katzensteig hier her gebracht und wieder originalgetreu  aufgebaut, betrachteten die Ausflugsteilnehmer die neue Sonderaustellung “Schwarzwald sagenhaft“. Hier wurde die Geschichte der Sagen interessant und anschaulich dargestellt, auch Murgtäler Sagen. Wir begaben uns auf die Spuren von Sagen und Mythen im Schwarzwald. Unsere Führerin, eine junge Museumspädagogin:“ Geschichten aus der Fantasie prägten das frühere Leben, sie haben sich tief in das Bewußtsein der Bewohner der Landschaft eingegraben!“.
Nach zweistündiger Mittagspause im benachbarten Landgasthof fuhren wir mit dem Shuttlebus weiter nach Wolfach zur Glasbläserei  „Dorotheenhütt“. Sie ist die letzte aktive Mundblashütte des Schwarzwaldes. In einer ausgezeichneten Führung durch den Glasschleiferchef warfen wir einen Blick in die Arbeit der Glasbläser und Glasschleifer. Hier arbeiten noch sechs Glasbläser und zwei Glasschleifer, darunter eine Auszubildende. Bei 60 Grad Arbeitstemperatur erlebten wir wie in den Öfen bei 1400 Grad Quarzsand mit einigen Zutaten zu flüssigem Glas wurde, wie geschickt die 3 Glasbläser Vasen und Schüsseln formten. Auch ein Teilnehmer durfte sich eine Vase blasen und formen.
Die Arbeit der Glasschleifer im benachbarten Raum fordert Präzision und Kreativität, auch ein gutes Auge beim Einschleifen der vorgegeben Muster.
Im „Gläserland“ konnte die ganze Vielfalt der Produkte bestaunt werden.
Der Abschluß des interessanten Ausflugs erfolgte bei tropischen Temperaturen von 36-38 Grad im „Cafe der Hüttenklause“, wo wir bei Eiscafe und Eisbecher etwas Kühlung suchten.
Ein Lob gilt den Ausflugsteilnehmern für ihr großes Interesse trotz der großen Hitze. Zuhause sehnte sicherlich sich mancher nach einer kühlen Dusche, denn bei diesen Temperaturen einen ganzen Tag gemeinsam zu verbringen fordert schon große Anstrengung und Disziplin.
D.V.

 
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